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Überlegungen zu unserer Preisgestaltung
Wir möchten auch aus dem heißen Eisen GELD ein Experiment schmieden.
Unser Anliegen ist, das Bewusstsein für diesen zentralen Lebensbereich zu schärfen und das Nachdenken über das Thema Geld zu eröffnen. Welche ideellen Werte verbinden wir mit Geld: Sicherheit, Teilhabe, Wertschätzung, Sinn, Zugehörigkeit, Gerechtigkeit … ? Welche Ängste werden wachgerufen? Und was für ein Verständnis einer Solidargemeinschaft wollen wir entwickeln?
Deshalb haben wir ein Preismodell entworfen, bei dem Ihr selbst bestimmen könnt, welchen Festivalbeitrag ihr zahlen wollt und könnt.
Wir wünschen uns, dass möglichst wenige Menschen aufgrund des (nicht vorhandenen) Geldes am Festival nicht teilnehmen können − auch weil wir wissen, dass einige Gäste gerade deshalb wenig finanzielle Mittel haben, weil sie nicht (mehr) den herkömmlichen Karriere-Leistungsweg unserer Gesellschaft verfolgen.
Die andere Seite ist: Wir investieren eine Menge in dieses Festival − Geld, aber auch viel Zeit, Herzensenergie und Engagement. Insofern ist Euer Beitrag auch eine Möglichkeit, Wertschätzung und Anerkennung für unsere Arbeit auszudrücken.
Außerdem finanzieren wir mit den Veranstaltungen und Festivals die Erhaltung unseres Platzes.
So bitten wir Euch, all diese Faktoren abzuwägen und dann so zu entscheiden, wie es Euch angemessen erscheint.
Kinder und Jugendliche
Wir wünschen uns ausdrücklich, dass Menschen mit ihren Kindern kommen können und bieten für Kinder ab 4 Jahren spezielle Angebote, die über die reine Betreuung hinausgehen und in denen das Thema Empathie auf kind- und jugendgerechte Art vermittelt wird. Dazu bieten wir auch ein Elternforum auf dem Festival an, bei denen sich Eltern austauschen können. Für Kinder unter 4 Jahren können wir leider keine Betreuung anbieten, da unsere Erfahrung ist, dass Kinder bis zu diesem Alter gerade auf einem turbulenten Festival den engen Kontakt zu ihren Eltern brauchen.