Experiment Empathie 3 - Re:LOVEution

Experiment Empathie 3

Revolution, 25.-30. Mai 2012 im ZEGG bei Berlin


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"Wir brauchen nicht so weiterzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Macht euch von dieser Anschauung los und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“
                                                                                                              (Christian Morgenstern)

 

 

Wieso eigentlich »Experiment«?

Wir möchten mit diesem Festival den sechsten Sinn aktivieren, der in uns allen wohnt: den Möglichkeitssinn. Für eine Art zu leben, die Sachzwänge und Selbstverständlichkeiten befragt: Ist das wirklich so? Woher wissen wir das eigentlich? Was geschieht, wenn wir noch einmal ganz neu hinschauen?

Wir suchen nach der Übereinstimmung zwischen Inhalt und Form. Dabei ist uns wichtig, dass sich der Inhalt nicht nur an den rationalen ("linkshirnigen") Anteil in uns wendet, sondern uns als komplexes vielsinniges Wesen anspricht: die kreativ-intuitiven Aspekte ebenso wie die rationalen. Wir entwickeln organische, lebendige Formen, die Lust machen, sich in das Thema zu vertiefen.

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Was ist Empathie?

Empathie (oder auch Einfühlung) lässt sich schwer in eine allgemeingültige Defintion fassen − sie erschließt sich, wenn wir sie erleben. Deshalb unser Anliegen, mit dem Festival Erlebnisräume zu eröffnen, in denen das möglich werden kann. 

Auf dieser Seite lassen wir Menschen zu Wort kommen, die über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit und/oder dank Empathie sprechen.
 
„Wenn dir jemand wirklich zuhört, ohne dich zu verurteilen, ohne dass er den Versuch macht, die Verantwortung für dich zu übernehmen oder dich nach seinem Muster zu formen – dann fühlt sich das verdammt gut an. Jedes Mal wenn mir zugehört wird und ich verstanden werde, kann ich meine Welt mit neuen Augen sehen und weiterkommen. Es ist erstaunlich, wie scheinbar unlösbare Dinge doch zu bewältigen sind, wenn jemand zuhört. Wie sich scheinbar unentwirrbare Verstrickungen in relativ klare, fließende Bewegungen verwandeln, sobald man gehört wird.“ (Carl Rogers)

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Die Alchemie der urteilsfreien Räume

Zwei Dimensionen der Empathie − und wie sie unsere Realität verwandeln können

von Marcus v. Schmude

Empathie, wie ich sie verstehe, ist wirkliches Verstehen eines anderen Wesens oder meiner selbst. Das heißt: Das Verstehen seiner Wirklichkeit. Dessen, was in ihm wirkt.
Was aber ist „Verstehen“ und was ist „wirklich“?

Nun, the proof of a pudding is its eating. Mit anderen Worten: Man merkt es am Effekt. An den Ergebnissen des Verständigungs-Versuchs.
Wenn ich die intime Wirklichkeit eines Anderen berühre; wenn ich nicht nur mit meinen gewohnten Analyse-Kriterien seine Oberfläche abmesse und beurteile; sondern wenn tatsächliche Verbindung geschieht − dann entstehen mit ziemlicher Sicherheit magische Augenblicke. Buchstäblich: Das Licht geht an.

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