Experiment Empathie 3 - Re:LOVEution

Experiment Empathie 3

Revolution, 25.-30. Mai 2012 im ZEGG bei Berlin


Kinder und Jugend

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Kindercamp

Intro: Mathis (6 Jahre) zur Frage Was ist Empathie?: „Grad weiß ich nicht, was es ist, aber morgen oder übermorgen weiß ich´s!“ - > Am nächsten Morgen: „Ich weiß, es heißt Party - Geburtstagsparty.“


Im Kinderhaus gibt es von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.30 Uhr
Spiel, Spaß und eigene Programmpunkte für Kinder.
Hier konzentriert sich ein eigenes Team auf die Bedürfnisse der 4 bis 12-Jährigen.
Jüngere Kinder sind zusammen mit ihren Bezugspersonen ebenfalls herzlich eingeladen, sich hier zu treffen und nach Möglichkeit am „Miteinander“ teilzunehmen, sie können jedoch nicht von uns „betreut“ werden.

Wie sieht das praktisch aus?


Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Kindern eine freudvolle, angenehme, angstfreie, liebevolle Zeit zu haben. Spiel, Spaß und Miteinander werden im Mittelpunkt stehen. Tägliche wechselnde Musikangebote und freies Theaterspiel sind ebenfalls Möglichkeiten, sich selbst und Andere kennen zu lernen und spielerisch Neues zu erkunden. Gemeinsame Aktionen in und mit der Natur sowie Team- und Gruppenspiele sorgen für Spaß und Abenteuer… aber auch für das Erleben eigener Stärken und Grenzen.

Da es uns ein Anliegen ist, offen auf die Impulse und Wünsche der Kinder einzugehen, gibt es keinen festen Termin-Plan. Die Teilnahme an den Angeboten sowie der Aufenthalt im Kinder-Bereich sind freiwillig. Daher ist es wichtig, dass die Kinder wissen, wo sie ihre Eltern finden können. Sollten Eltern einmal einen sicheren Zeitrahmen für eigene intensive „Arbeit“ brauchen, sind wir gerne bereit, im persönlichen Kontakt Lösungen zu finden.

Und natürlich wird auch das Thema Empathie in unsere Angebote einfließen. Das beginnt schon beim Vorlesen und gemeinsamen „Eintauchen“ in Geschichten, um mit eigenen Erfahrungen zu spielen. Mit den Handpuppen der gewaltfreien Kommunikation (Wolf und Giraffe) können auch die Kleinsten mit viel Spaß in andere Rollen schlüpfen und dabei einen Zugang zur eigenen Gefühlswelt finden, diese ausdrücken und damit „gehört werden“. Noch wichtiger ist uns allerdings, das konkrete Miteinander zu gestalten und in Konflikten einen Weg zu finden, der die Bedürfnisse aller berücksichtigt.

Für Kinder unter 4 Jahren können wir leider keine Betreuung anbieten, da unsere Erfahrung ist, dass Kinder bis zu diesem Alter gerade auf einem turbulenten Festival den engen Kontakt zu ihren Eltern suchen. Doch wir helfen Eltern mit kleineren Kindern gerne dabei, sich zusammenzuschließen und in der Betreuung der Kinder zu unterstützen.

 

Jugendliche (13 bis 18 Jahre)

Jugend ist frisch, Empathie auch?
 

Wir befragten Jugendliche in unserer Gemeinschaft zum Thema Gefühle - und das waren Ihre Antworten:
 
Sind dir Gefühle wichtig in deinem Leben? Wie gehst du mit ihnen um?
Ja, Gefühle sind mir wichtig, weil sie mein Leben leiten. Es ist etwa so ,als würde man der DB die Stromabnehmer abbauen. Wenn es starke Gefühle sind, muss ich oft noch mal darüber nachdenken und die Szenen, in denen sie aufgetreten sind, noch mal innerlich abspielen.
 
Bist du manchmal wütend? Wie drückst du diese Wut aus und wie reagieren andere darauf?
Ja, manchmal bin ich wütend - und wenn, dann richtig. Oft werfe ich irgend etwas umher oder trete gegen Wände, Bäume, Sträucher und auf den Boden. Die anderen reagieren eher ängstlich oder gelassen. Kommt darauf an, wer es ist.
 
Redest du mit deinen Freunden darüber, wenn du traurig bist?
Ja das mache ich oft. Es ist so eine Art Entlastung, es befreit mich und danach geht es mir oft besser.
 
Sind deine Eltern Vorbilder für dich, wenn es um den Umgang mit Gefühlen geht oder findest du das gerade eher für dich oder mit deinen Freunden heraus?
Nein, wenn es um Gefühle geht ,finde ich das mit meinen Freunden oder allein heraus. Es macht keinen Spaß mit Erwachsenen darüber zu reden. Es ist stinklangweilig!
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