Experiment Empathie 3 - Re:LOVEution

Experiment Empathie 3

Revolution, 25.-30. Mai 2012 im ZEGG bei Berlin


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Die vier Tage waren aufgebaut wie eine Reise. Auf einem großen Floß verließen wir "Schuldonien" und machten uns auf dem Weg nach "Empazien" und tatsächlich: immer wieder klang die ungeheure Erleichterung durch, dass auch unangenehme Gefühle und Bedürfnisse ihren Platz haben dürfen und sich dadurch transformieren können.

Empathie mit sich selbst, mit dem anderen, als Herz gesellschaftlichen Wandels - so waren die Überschriften der Tage, die morgens mit Performance-Vorträgen im Großzelt angerissen und nachmittags mit vielfältigsten Angeboten vertieft wurden. Einige Mitgestalter aus dem Umfeld der "gewaltfreien Kommunikation" waren mit auf der Reise und boten einen Fächer von Möglichkeiten, die fast alle Bedürfnisse abdeckten. Spezielle Räume wie Trauerjurte, Enstörungszentrale, Platz des inneren Kindes, Wutplatz, Entschleunigungszonen erweiterten dieses Feld noch. So viel Vielfalt und Fokus auf Bedürfnissen schaffte natürlich auch immer mal wieder ungeplante Situationen und somit die Möglichkeit als gemeinschaftliche Reisegruppe konkret zu gucken "Wie gehen wir damit um? Was ist meine Reaktion? Was ist das Bedürfnis dahinter?".

Einen Glückwunsch an das Festivalteam, weil sie ihrem Traum bis zum Schluss treu geblieben sind und so das Gefäß gehalten haben, in dem für alle viele neue Erfahrungen möglich waren.
 

ausführlicher Artikel der Zeitschrift "Connection" zum Festival

 


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